Herz-MR-Herzuntersuchung

Die Bilddaten werden mit Hilfe eines starken Magnetfeldes erzeugt. Es werden keine ionisierenden Strahlen appliziert (keine schädigende Röntgenstrahlung). 

 

NICHT VERGESSEN:

Für die Durchführung sind die üblichen Vorbereitungen für eine MR-Untersuchung notwendig.

Sollte bei Ihnen eine MR-Herz-Untersuchung mit Belastungstest (MR-Stress-Herz) geplant sein, sind wenige Dinge zusätzlich zu beachten:

  • Kein Kaffee, Tee oder Schokolade am Morgen der Untersuchung (keine Xanthine bei Adenosin).
  • Falls Sie einen "Betablocker" verschrieben bekommen haben sollte dieser am Abend vor der Untersuchung abgesetzt werden, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen! Das Absetzen muss allerdings mit dem behandelnden Hausarzt oder Kardiologen besprochen werden. Alle anderen Medikamente (insbesondere Blutdruckmedikamente) sollten wie üblich eingenommen werden.
  • Im Falle einer bekannten Lungenerkrankung (z.B. COPD Gold III-IV) bringen Sie bitte Ihre Medikamente und die Unterlagen dazu mit.

CT-Herzuntersuchung

Die Bilddaten werden an einem hochmodernen 256 Zeilen iCT (Computertomographen) erstellt. Aufgrund der aktuellen Technik wird hierbei nur sehr wenig Röntgenstrahlung angewandt. Die genaue Dosis hängt von vielen Faktoren ab und kann nicht im Voraus berechnet werden. Erfahrungswerte zeigen allerdings Dosen in einer Größenordnung von 0,9 - 2,5 mSv. Zum Vergleich beträgt die jährliche durchschnittliche Strahlenexposition ca. 4,5mSv. Die CT-Herzbildgebung liefert die besten Ergebnisse bei einer Herzfrequenz von 60 bpm.


NICHT VERGESSEN:

  • nach Möglichkeit am Morgen einen Betablocker p.o. einnehmen.
  • Wenn Sie schon einen Betablocker nehmen, brauchen sie nichts weiter beachten. 
  • Wenn Sie normalerweise keinen Betablocker nehmen, werden wir Ihnen das Medikament eventuell vor der Untersuchung verabreichen. Idealerweise können Sie auch am Morgen der Untersuchung schon einen Betablocker als Tablette einnehmen. Hierzu müssen Sie zunächst mit Ihrem Hausarzt oder Kardiologen sprechen.

 

  • Nach der Untersuchung sollten Sie einen ruhigen restlichen Tagesverlauf einplanen, da der Betablocker etwas müde machen kann.
  • Lassen Sie sich, wenn möglich, zum Prüner Gang fahren. So haben Sie eine Begleitperson und müssen hinterher nicht selber Auto fahren.
  • Zur Untersuchung brauchen wir aktuelle Nierenwerte (GFR) und Schilddrüsenwerte (TSH) sowie alle Unterlagen, die sie zu Ihren Befunden haben. 

 

Die meisten Patienten finden die Untersuchung spannend, sind aber hinterher überrascht, wie unkompliziert und schnell sie vorbei ist.